Hydrocolloid -Verbände verhindern die Infektion sehr effektiv und halten gleichzeitig eine feuchte Wundheilungsumgebung. Ihre einzigartigen Eigenschaften und Kompositionen spielen Schlüsselrollen bei der Erstellung einer optimalen Kulisse für die Wundheilung und die Minimierung des Infektionsrisikos. So funktionieren sie:
1. Feuchtigkeitsretention und Barrierebildung
Feuchte Heilungsumgebung: Hydrocolloid -Dressings behalten eine feuchte Wundumgebung, was für den Heilungsprozess von entscheidender Bedeutung ist. Diese Umgebung hilft von:
Förderung der Zellmigration: Feuchtigkeit hilft Zellen, die an der Wundheilung beteiligt sind, wie Fibroblasten und Epithelzellen, um effizienter über das Wundbett zu wandern.
Minimierung der Schorfbildung: Wenn die Wunde feucht gehalten wird, wird die Bildung einer Schorf (die als physische Barriere für die Heilung wirken kann) verhindert, was eine schnellere und reibungslosere Heilung ermöglicht.
Wasserdichte Barriere: Hydrocolloid-Verbände bilden eine halbübergreifende Barriere über die Wunde und schützen sie vor externen Verunreinigungen, Bakterien und anderen Umweltfaktoren, die zu Infektionen führen könnten. Die äußere Schicht ist typischerweise wasserdicht, wodurch schädliche Mikroorganismen ferngehalten werden, während die Wunde überschüssige Feuchtigkeit vom Dressing absorbiert werden kann.
2. Die Absorption von Exsudat
Absorption von überschüssiger Feuchtigkeit: Hydrocolloid -Verbände sind so konzipiert, dass sie Exsudat (Flüssigkeit, die aus der Wunde austreten) absorbiert werden, die Bakterien, Trümmer und andere potenziell schädliche Substanzen enthalten können. Durch Absorbieren dieser Flüssigkeit, Hydrokolloide:
Kontrolle des Feuchtigkeitsbalkens: Sie verhindern, dass die Wunde zu nass wird, was zu einer Mazeration führen kann (Erweichen und Abbau der Haut um die Wunde), eine Erkrankung, die das Infektionsrisiko erhöhen kann.
Trap und enthalten Bakterien: Die Absorptionsfähigkeit des Verbandes ermöglicht es, Bakterien innerhalb der gelähnlichen Matrix zu fangen, die im Dressing gebildet werden, und hält das Wundbett von externen Krankheitserregern isoliert.
3. Vorbeugung der bakteriellen Penetration
Okklusive Schicht: Die innere Hydrokolloidschicht erzeugt ein feuchtes Gel, wenn sie Exsudat absorbiert, das nicht nur den Wundfeucht hält, sondern auch eine physikalische Barriere gegen Bakterien erzeugt. Diese Barriere verhindert, dass Krankheitserreger in die Wunde eintreten, und hilft, das Infektionsrisiko zu verringern.
Adhäsion ohne Kleberreizung: Hydrocolloid -Dressings haben eine sanfte Klebstoffschicht, die es ihnen ermöglicht, an Ort und Stelle zu bleiben, ohne während des Wundstandortes ein Trauma zu verursachen. Durch die Aufrechterhaltung des Siegels um die Wunde verringern sie die Wahrscheinlichkeit, dass Verunreinigungen von den Rändern eintreten, was zu einer Infektion führen könnte.
4. Hemmung des Bakterienwachstums
Einige Hydrokolloid -Dressings enthalten antimikrobielle Mittel wie Silber oder Jod in ihrer Zusammensetzung. Diese Agenten helfen:
Verhindern Sie das Bakterienwachstum, indem Sie eine unwirtliche Umgebung für Mikroben schaffen.
Hemmung der Proliferation von Bakterien und anderen Krankheitserregern, insbesondere bei stark ausstrahlenden oder infizierten Wunden.
Der Einbau von antimikrobiellen Substanzen stellt sicher, dass der Dressing nicht nur eine externe Kontamination verhindert, sondern auch das Infektionsrisiko durch Krankheitserreger, die bereits in der Wunde vorhanden sind, einschränken.
5. Reduziertes Risiko für die Bildung von Biofilmen
Biofilm ist eine Cluster von Bakterien, die eine Schutzschicht über Wunden bilden, wodurch sie schwieriger zu behandeln und anfälliger für eine Infektion ist. Die feuchte Umgebung, die von Hydrocolloid -Dressings bereitgestellt wird, kann:
Verhindern Sie die für die Bildung von Biofilm erforderlichen Bedingungen, insbesondere durch Reduzierung des Vorhandenseins von toter Gewebe und bei der Haltung des Wundfeuchtes.
Verbessern Sie die Wundheilung durch Aufrechterhaltung einer sauberen und kontrollierten Wundumgebung, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Bakterien verringert wird, die Biofilme aggregieren und bilden.
6. Nichteinhaltung mit Wundbett
Hydrocolloid -Verbände sind so ausgelegt, dass sie sich nicht am Wundbett haften, was bedeutet, dass sie das neu gebildete Gewebe während des Dressingwechsels nicht stören. Diese Eigenschaft reduziert das Trauma -Risiko für die Wundstelle, die ansonsten offene Wege für die Eingabe von Infektionen schaffen könnte. Da der Dressing intakt bleibt und sich nicht an der Wunde hält, hilft es auch, eine sterile Umgebung um die Wunde zu bewahren und die Exposition gegenüber Krankheitserregern zu verringern.
7. Schutz vor Kontamination
Hydrocolloid -Verbände wirken auch als physischer Schild vor Schmutz, Staub und anderen Umweltverschmutzungen. Die äußere Schicht ist typischerweise gegen Wasser, Bakterien und Viren resistent, was dazu beiträgt, die Wunde vor externen Infektionsquellen sicher zu halten.
Dieser Barriereeffekt ist besonders in Einstellungen mit hohem Risiko von Vorteil, beispielsweise wenn eine Wunde potenziellen Verunreinigungen ausgesetzt ist (z. B. chirurgische Wunden, traumatische Verletzungen, Druckgeschwüre).
8. Reduzierte Verbandänderungen
Da Hydrocolloid -Dressings so ausgelegt sind, dass sie langlebig sind und für längere Zeiträume (in der Regel mehrere Tage) an Ort und Stelle bleiben, verringern sie die Häufigkeit von Verbandänderungen. Dies ist wichtig, da häufige Verbandveränderungen die Wunde dem Infektionsrisiko aufgrund der Unterbrechung der Schutzbarriere der Wunde und des Potentials für eine Kontamination während der Handhabung aussetzen können.
Weniger Veränderungsänderungen minimieren auch die Beschwerden des Patienten und tragen dazu bei